Du bist so wunderbar, Berlin!

Mitte – Für mich war Berlin nie wirklich etwas besonderes. Übers Wochenende konnte man schnell mal rüberfahren, weit ist es ja nicht. Aber zum Leben ist die Stand nichts, viel zu groß. Jetzt war ich zwei Wochen hier. Habe gearbeitet, gelebt und Berlin von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Und ich muss sagen: Du bist wirklich wunderbar, Berlin!

„Ach Berlin- schon ganz okay. Aber so wirklich der Burner ist diese Stadt nicht. Klar, viel besser als Köln, aber dann doch Hamburg oder München.“ So hätte ich wohl noch vor ein paar Monaten zum Thema Berlin reagiert. Heute ist as anders. Ich glaube Berlin, mit seiner Größe, seinen Kulturen, seiner Offenheit und seinem blühenden Leben, wäre genau JETZT genau das richtige für mich. Hier jagt ein Event das nächste und schlafen tut hier augenscheinlich niemand. Ich glaube in keiner anderen deutschen Stadt ist so viel los wie hier – und ich liebe es.

In den vergangenen zwei Wochen wusste ich teilweise morgens nicht, auf welches Event ich am Nachmittag oder Abend gehen werde, ich war nur unterwegs und habe so viel erlebt wie im vergangenen halben Jahr zusammen. Und genau deswegen liebe ich diese Stadt, denn DAS macht für mich den Journalismus aus: Auf coolen Events und Terminen sein, interessante Menschen kennenlernen, „Storys“ mitbringen und einen guten Job machen – etwas besseres gibt es nicht.

DAS ist es, was ich an meinem Job als Show- oder auch VIP-Reporter so liebe. Frei nach dem Motto: Mittendrin statt nur dabei. Teil des Ganzen sein, statt nur von außen drauf schauen. Merken, dass diese Promi-Welt von außen viel mehr zu glitzern scheint, als sie es wirklich tut – aber gerade deshalb glücklich zu sein das auch zu wissen. Denn die kochen alle nur mit Wasser, trotzdem trinken sie ab und zu Champagner – und da mache ich doch gern mit 😉
Für die nächsten Wochen geht´s für mich nach München – auch nicht schlecht, denn dort bin ich als Promi-Reporter auf der Wiesn unterwegs. Aber dann komme ich wieder, liebes Berlin – versprochen.
Und wer weiß, vielleicht darf ich dann ja auch erstmal bleiben 🙂

…because life is blondiful! ❤️

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7 Tipps für den Traumjob Journalismus

  • Sammele Erfahrung

Ohne Vorerfahrung kannst du´s im Medien-Bereich eigentlich so ziemlich vergessen.
Egal ob Mitarbeit bei der Schülerzeitung, ein eigener Internet-Blog, Youtube-Channel oder Uni-Radio: Wichtig ist bloß, dass du IRGENDETWAS im journalistischen Bereich machst, damit auch für andere Personen ersichtlich wird, dass du dich für den Bereich der Medien interessierst.
Diese „Referenzen“ und „Arbeitsproben“ kannst du dann super in einer Bewerbung für das nächste Praktikum erwähnen und/oder beilegen 😉

Zeig, dass du journalistisch aktiv bist – auch wenn du (noch) nicht für ein großes Medium arbeitest 😉
  • Bleib hartnäckig

In den Medien brauchst du ein dickes Fell.
Niemand wird auf dich zukommen und sagen: „Klar, gerne, Sie können schon morgen mit Ihrem Praktikum anfangen – monatlich gibt´s dafür übrigens auch noch 800 Euro.“
So etwas gibt es nicht.

Ein Praktikum im Medien-Bereich zu ergattern, egal ob Tageszeitung, Zeitschrift, Radio-Sender, TV-Sender, ist unglaublich schwer – neben dir wollen schließlich unzählige andere Schüler und Studenten in diesem Bereich durchstarten.
Mein Tipp dazu: Bleib UNBEDINGT hartnäckig!
Glaub mir, das zahlt sich so was von aus.
Bei meinem ersten Praktikum habe ich unzählige Male angerufen und genervt, um mich immer wieder in Erinnerung zu bringen.

Und glaub mir, auch bei deinen nachfolgenden Praktika/Jobs/Ausbildungen bleibt das fürs Erste so.

  • Absolviere Praktika

Bewerbung abgeschickt?
Vorstellungsgespräch gut überstanden?
Zusage schon in der Tasche?

Na dann, Herzlichen Glückwunsch!
Deinen Fuß hast du jetzt auf jeden Fall schon mal in der Medien-Tür 😉 

Jetzt wird´s aber erst so richtig ernst. Die Praktikumszeit ist DEINE Chance! Gib jeden Tag 1.000.000 Prozent, sei engagiert und zeig, was du so alles drauf hast. Sei dir aber auch nie zu Schade für bestimmte“nicht so tolle“ Aufgaben – jeder muss mal die Spülmaschine ausräumen oder andere Sachen erledigen. Das gehört genau so dazu wie eigene Texte zu schreiben und zu lernen 😉 Glaub mir, spätestens auf dem Abschlusszeugnis wird dir dafür gedankt.

Und wenn du besonders anstrengst und sehr positiv auffällst, bist du in der Redaktion nicht mehr so schnell wegzudenken – und wer weiß, vielleicht springt  dann sogar eine Stelle als studentische Aushilfe, freier Mitarbeiter oder sogar ein Volontariat für dich raus 😉

  • Knüpfe Kontakte

Kontakte sind das A und O, also nicht nur im Leben, sondern auch beim Job- besonders natürlich im Journalismus.

Sei interessiert, sprich mit Menschen und knüpf Kontakte.

Egal, ob auf Partys, im Alltag, beim Praktikum oder im Job – Es ist nie unvorteilhaft viele Menschen zu kennen. Im Notfall hast du immer die passende Nummer parat, um etwas zu organisieren oder wichtige Informationen herauszufinden 😉

  • Informiere dich 

Welche Wege gibt es in den Journalismus?
Wo kann ich ein Volontariat machen?
Wann und wie bewerbe ich mich für die unterschiedlichen Journalistenschulen?
Ist es sinnvoll Journalismus zu studieren oder sind allgemeinbildende Fächer besser?
Auf welchen Websites werden Stellen ausgeschrieben?

Informationen sind alles – recherchiere und mach dich schlau. Das Buch „Wege in den Traumberuf Journalismus“ kann dir dabei sicherlich auch ein bisschen weiterhelfen 😉

Informiere dich und bereite dich vor – das ist die halbe Miete 😉
  •  Behalte dein Ziel vor Augen 

wo möchtest du beruflich hin?
Hast du ein ganz bestimmtes Ziel? Wenn das der Fall ist, welches ist es?
Was musst du dafür tun, um diesem Ziel näher zu kommen?

Das sind Fragen, die du auf jeden Fall für dich persönlich klären solltest. Informiere dich, was es für Möglichkeiten gibt, um immer ein Stückchen näher an deinen Traum zu kommen.

Und dann: versuche deine Ziele Stück für Stück zu erreichen. Dass du nicht sofort Chefredakteur oder Moderator bist, wenn du anfängst, ist ja klar.

Aber auch wenn das deine Ziele sind, bist du auf jeden Fall schon mal auf  dem richtigen Weg 😉

  • Gib nicht auf!

Vorab: Das Showgeschäft ist ein unfassbar hartes Business.
Egal was genau du im Medien-Bereich machen möchtest, merke: Es wird alles andere als leicht.
UND: Du wirst ziemlich derbe Rückschläge erleben. Egal WIE sehr du dich anstrengst.
Das Wichtigste ist: Gib nie, nie, nie auf! NIEMALS!

..und das ist mein purer Ernst. Denn DAS wäre das schlimmste, das du machen könntest.

Glaub an dich, auch wenn du am Boden zerstört bist und gar keine Lust und Kraft mehr hast weiterzumachen.

Schließlich würdest du NIE erfahren WIE nah du deinem Ziel schon warst, wenn du jetzt aufgibst.

Und ich verspreche dir, am Ende zahlt es sich IMMER aus weiterzumachen. IMMER.
Also beiß´ die Zähne zusammen, gib dein Bestes und mach weiter!
Wenn du es wirklich willst, kannst du alles erreichen ❤

…because life is blondiful! ❤