Mia san mia ♥️

Maxvorstadt – Wiesn, viel Arbeit, a poa Maß und a moards Gaudi: So sahen die vergangenen Wochen für mich aus. Und ich muss sagen: München ist für mich als gebürtiges ‚Nordlicht‘ schon eine komplett andere Welt, aber ich liebe sie.

Ich glaube entweder man liebt, oder man hasst München. Ein Bekannter von mir hat die bayrische Landeshauptstadt mal als ‚größtes Puppenhaus der Welt‘ beschrieben, in dem er sich auf Dauer so gar nicht wohl fühlen könnte- nur die Nähe zu Italien und zu den Bergen wäre toll. Ich sehe das etwas anders. Obwohl ich noch nie in meinem Leben in Italien war (die Betonung liegt auf NOCH nicht 😉 ) und ich auch noch nie in meinem Leben Ski gefahren bin (was ich aber auf jeden Fall auch unbedingt noch ausprobieren muss), finde ich München herrlich.

Ich finde, dass kaum eine andere deutsche Stadt so viel Lebensqualität und Exklusivität bietet wie München. Allein schon die herrlichen Biergärten im Sommer, in denen man nicht gezwungen ist etwas zu Essen zu KAUFEN, sondern sich einfach selbst seine ‚Brotzeit‘ mitbringen kann, solange man, freilich, seine Maß oder seine Halbe dazu bestellt – sehr sympathisch.

Und natürlich nicht zu vergessen: Das alljährliche Oktoberfest – oder wie mittlerweile nicht mehr nur der Bayer zu sagen pflegt ‚die Wiesn‘. Alt eingesessene Münchner sollen ja angeblich während der Wiens-Zeit aus der Stadt ‚flüchten‘ – ich persönlich habe nur Münchner kennengelernt, die von überall zumindest übers Wochenende wieder anreisen, weil irgendein Kumpel ganz kurzfristig doch plötzlich wieder einen Tisch im angesagten Schützen Festzelt bekommen hat 😉
Aber so sehr ich auch Dirndl, die Festzelte und vor allem die gute Stimmung liebe: Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man irgendwann die Nase voll hat. 2,5 Wochen Wiesn können schon ziemlich lang sein, wenn man hier lebt. Selbst ich fand es durchaus okay, als es am 3. Oktober hieß: Pfirdi Wiesn, bis zum nächsten Jahr! ..auch, wenn man beim letzten Lied, das die Kapelle pünktlich um 22 Uhr im Zelt spielt, und mit einer Wunderkerze in der Hand, schon etwas nostalgisch wird.

Die Erfahrung in München zu leben hat mir gezeigt: Ich hatte recht – es ist eine unglaublich tolle und schöne Stadt, in der es sich durchaus lohnt eine längere Zeit zu verbringen. Eine Woche bleibe ich schließlich auch noch – und im nächsten Jahr bin ich ganz sicher auch wieder hier. Aller spätestens zur Wiesn 😉

..because life is blondiful! ❤

Advertisements

Du bist so wunderbar, Berlin!

Mitte – Für mich war Berlin nie wirklich etwas besonderes. Übers Wochenende konnte man schnell mal rüberfahren, weit ist es ja nicht. Aber zum Leben ist die Stand nichts, viel zu groß. Jetzt war ich zwei Wochen hier. Habe gearbeitet, gelebt und Berlin von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Und ich muss sagen: Du bist wirklich wunderbar, Berlin!

„Ach Berlin- schon ganz okay. Aber so wirklich der Burner ist diese Stadt nicht. Klar, viel besser als Köln, aber dann doch Hamburg oder München.“ So hätte ich wohl noch vor ein paar Monaten zum Thema Berlin reagiert. Heute ist as anders. Ich glaube Berlin, mit seiner Größe, seinen Kulturen, seiner Offenheit und seinem blühenden Leben, wäre genau JETZT genau das richtige für mich. Hier jagt ein Event das nächste und schlafen tut hier augenscheinlich niemand. Ich glaube in keiner anderen deutschen Stadt ist so viel los wie hier – und ich liebe es.

In den vergangenen zwei Wochen wusste ich teilweise morgens nicht, auf welches Event ich am Nachmittag oder Abend gehen werde, ich war nur unterwegs und habe so viel erlebt wie im vergangenen halben Jahr zusammen. Und genau deswegen liebe ich diese Stadt, denn DAS macht für mich den Journalismus aus: Auf coolen Events und Terminen sein, interessante Menschen kennenlernen, „Storys“ mitbringen und einen guten Job machen – etwas besseres gibt es nicht.

DAS ist es, was ich an meinem Job als Show- oder auch VIP-Reporter so liebe. Frei nach dem Motto: Mittendrin statt nur dabei. Teil des Ganzen sein, statt nur von außen drauf schauen. Merken, dass diese Promi-Welt von außen viel mehr zu glitzern scheint, als sie es wirklich tut – aber gerade deshalb glücklich zu sein das auch zu wissen. Denn die kochen alle nur mit Wasser, trotzdem trinken sie ab und zu Champagner – und da mache ich doch gern mit 😉
Für die nächsten Wochen geht´s für mich nach München – auch nicht schlecht, denn dort bin ich als Promi-Reporter auf der Wiesn unterwegs. Aber dann komme ich wieder, liebes Berlin – versprochen.
Und wer weiß, vielleicht darf ich dann ja auch erstmal bleiben 🙂

…because life is blondiful! ❤️

Chose the right way, Not the simple one. 

Es gibt Momente, in denen man sich Gedanken macht – mehr Gedanken, als man sich als junger Mensch eigentlich machen sollte. Denn es gibt Situationen in denen man vor Entscheidungen steht, sich für etwas entscheiden MUSS, weil das Im Leben eben so ist. 

Natürlich muss man sich jeden Tag für und gegen Dinge entscheiden – was man anzieht oder isst, ob man ausgeht oder auf der Couch bleibt. Aber für das eigene Leben ist das nicht unbedingt soooo wichtig. 

Wirklich relevante Entscheidungen verändern das eigene Leben maßgeblich. 

Es fängt ja schon damit an, dass man sich nach der Grundschule überlegen muss, auf welche weiterführende Schule man gehen möchte – und wenn man sich dann gerade sicher wähnte, muss man auch schon entscheiden, welche Schwerpunkte man im Abitur wählt, um möglichst gut abzuschneiden, ob, was und wo man anschließend studiert und wie das eigene Leben eigentlich generell weitergehen soll. 

An diesen Kreuzungen und Abzweigungen des Lebens hat man sich nun einmal zu entscheiden – aber ob die (hoffentlich) von einem persönlich getroffene Entscheidung auch richtig war, erfährt man (leider) erst Jahre danach.

Wenn man dann irgendwann im Bett liegt und nicht schlafen kann, stellt sich schon mal die Frage: „was wäre wenn?“ – allerdings weiß darauf niemand eine Antwort, auch wenn man diese Themen liebend gern mit seiner besten Freundin bespricht 😉 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nur die richtige Entscheidung sein KANN, wenn man auf sein Herz hört – ich weiß, es hört sich wie eine schnulzige Weisheit aus einem Glückskeks an, aber es ist tatsächlich mein Ernst. Denn nur DANN hat man sich selbst (auch in Zukunft) nichts vorzuwerfen. Mit allem anderen wird man nunmal leider auf Dauer nicht glücklich. 

Und dabei ist es egal, ob es bei der Entscheidung um einen Studiengang, einen Job oder um die Liebe geht – das Herz, also unsere Gefühle und die Intuition, weiß schon vorher, was uns glücklich machen wird. 

Und auch, wenn eine rationale Entscheidung dann eigentlich „Vernünftiger“, „Schlauer“ oder vermeintlich „besser“ gewesen wäre, könnt ihr es vergessen – Gefühle holen einen immer ein. 

Selbstverständlich ist es manchmal seeeeehr verlockend den leichteren, simpleren oder entspannteren Weg zu gehen – genügsame Menschen werden damit vermutlich auch happy- allerdings muss man sich dann natürlich darüber im Klaren sein, dass man NIE erfahren wird, ob der vielleicht schwerere „Herzensweg“ nicht doch besser gewesen wäre und uns glücklicher gemacht hätte. 

Es lohnt sich IMMER zu träumen, zu kämpfen und den richtigen (wenn auch beschwerlicheren) Weg zu gehen, um glücklich zu sein – egal ob im Beruf, im Privatleben oder in der Liebe. 

Denn nichts ist wichtiger im Leben, als glücklich zu sein. 

…because life ja blondiful ❤️