Welcome to St. Tropez! 🥂🍾

St. Tropez – Wenn am Mittwochnachmittag dein Handy klingelt und dir gesagt wird, dass du am Samstag unbedingt nach Saint Tropez fliegen musst, dann bist du mit dieser Situation erstmal leicht überfordert – und realisierst dann, WIE genial das ist!

Für etwas über 24 Stunden an die Côte d‘Azur – Ein Traum oder? Ja, aber auch echt stressig. Aber der frühe Hinflug und die Müdigkeit sind sofort vergessen, sobald man in Nizza landet. Für mich war der spontane Ausflug nach Südfrankreich mein erster Besuch an der Côte d’Azur – und ich habe mich direkt schockverliebt. Es ist einfach so ein unglaublich schönes Fleckchen Erde dort: Es ist die perfekte Mischung aus Wärme, einer wahnsinnig schönen Landschaft voller Palmen und Strand, dem leckeren Rosé aus der Provence und dem unglaublichen französischen Essen. Natürlich waren knapp zwei Tage viel zu wenig Zeit, um alles zu erkunden – ich war schließlich auch beruflich dort. Also ging es für mich vom Flughafen Nizza über Cannes ins legendäre ehemalige Fischerdorf St. Tropez, von dem man ja doch schon so einiges gehört hatte. Und es hat mich nicht enttäuscht – ein herrliches kleines Städtchen, in dem die dicken Schlitten an der Promenade ordentlich Gas geben und in dessen Straßen sich ein Luxus-Designer-Store an den nächsten schmiegt.

Aber wie gesagt, ich war ja beruflich dort – und zwar war ich auf einer Party der Geissens eingeladen. Deren jüngste Tochter feierte nämlich ihren 13. Geburtstag und das unter dem Motto ‚Halloween‘. Natürlich war es keine à là Familie Geiss keine reguläre ‚Teenie-Party‘, denn es wurde mehr als ordentlich aufgefahren: Von einem (natürlich gestellten) Kettensägen-Massaker, über Grusel-Buffet und mit dem Privathelikopter angeflogene YouTube-Stars aus Kalifornien war wirklich alles dabei. Carmen und Robert sind übrigens fantastische Gastgeber. Ein fantastisches Fest.

Und an so eine Villa mitten in Südfrankreich könnte ich mich durchaus auch gewöhnen – aber ich glaube dafür muss ich noch etwas sparen.. Aber eins steht jetzt schon fest: Mein nächster Urlaub geht auf jeden Fall an die Côte d’Azur! ❤

..because life is blondiful! ❤

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Mia san mia ♥️

Maxvorstadt – Wiesn, viel Arbeit, a poa Maß und a moards Gaudi: So sahen die vergangenen Wochen für mich aus. Und ich muss sagen: München ist für mich als gebürtiges ‚Nordlicht‘ schon eine komplett andere Welt, aber ich liebe sie.

Ich glaube entweder man liebt, oder man hasst München. Ein Bekannter von mir hat die bayrische Landeshauptstadt mal als ‚größtes Puppenhaus der Welt‘ beschrieben, in dem er sich auf Dauer so gar nicht wohl fühlen könnte- nur die Nähe zu Italien und zu den Bergen wäre toll. Ich sehe das etwas anders. Obwohl ich noch nie in meinem Leben in Italien war (die Betonung liegt auf NOCH nicht 😉 ) und ich auch noch nie in meinem Leben Ski gefahren bin (was ich aber auf jeden Fall auch unbedingt noch ausprobieren muss), finde ich München herrlich.

Ich finde, dass kaum eine andere deutsche Stadt so viel Lebensqualität und Exklusivität bietet wie München. Allein schon die herrlichen Biergärten im Sommer, in denen man nicht gezwungen ist etwas zu Essen zu KAUFEN, sondern sich einfach selbst seine ‚Brotzeit‘ mitbringen kann, solange man, freilich, seine Maß oder seine Halbe dazu bestellt – sehr sympathisch.

Und natürlich nicht zu vergessen: Das alljährliche Oktoberfest – oder wie mittlerweile nicht mehr nur der Bayer zu sagen pflegt ‚die Wiesn‘. Alt eingesessene Münchner sollen ja angeblich während der Wiens-Zeit aus der Stadt ‚flüchten‘ – ich persönlich habe nur Münchner kennengelernt, die von überall zumindest übers Wochenende wieder anreisen, weil irgendein Kumpel ganz kurzfristig doch plötzlich wieder einen Tisch im angesagten Schützen Festzelt bekommen hat 😉
Aber so sehr ich auch Dirndl, die Festzelte und vor allem die gute Stimmung liebe: Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man irgendwann die Nase voll hat. 2,5 Wochen Wiesn können schon ziemlich lang sein, wenn man hier lebt. Selbst ich fand es durchaus okay, als es am 3. Oktober hieß: Pfirdi Wiesn, bis zum nächsten Jahr! ..auch, wenn man beim letzten Lied, das die Kapelle pünktlich um 22 Uhr im Zelt spielt, und mit einer Wunderkerze in der Hand, schon etwas nostalgisch wird.

Die Erfahrung in München zu leben hat mir gezeigt: Ich hatte recht – es ist eine unglaublich tolle und schöne Stadt, in der es sich durchaus lohnt eine längere Zeit zu verbringen. Eine Woche bleibe ich schließlich auch noch – und im nächsten Jahr bin ich ganz sicher auch wieder hier. Aller spätestens zur Wiesn 😉

..because life is blondiful! ❤

Achtung, Kamera läuft, uuund, Hypnose! 🎥🎬😳

In einem Job, der etwas mit Journalismus zu tun hat, wird es nie langweilig. Wirklich nie.
Warum? Weil man einfach nie weiß, wie der Tag wird. Denn: Kein Tag ist wie der Andere. Und genau deswegen finde ich diesen Job so unglaublich spannend! Natürlich ist es auch schön, wenn man einen geregelten Tagesablauf hat und ganz genau weiß, was passieren wird oder was man erledigen muss – aber ich glaube für mich wäre das nichts. Ich brauche das Spannende, das Interessante, das jeden Tag zu einem neuen Abenteuer macht.

Das habe ich auch am Dienstag wieder gemerkt, als mir kurz vor Feierabend ganz spontan gesagt wurde, dass ich am nächsten Tag einen Dreh mit Deutschlands bekanntestem Hypnotiseur hätte und mich dann selbstverständlich auch hypnotisieren lassen müsste. Auf sowas ist man nun wirklich nicht vorbereitet 😀

Nachdem Michelle bei DSDS hypnotisiert wurde, sollte ich es nun also auch als Reporter-Test ausprobieren, ob das denn nun wirklich funktioniert und nicht bloß Fake ist. Natürlich musste ich dafür dann auch vor der Kamera stehen – schließlich sollte ich demonstrieren, wie es denn nun ist, hypnotisiert zu sein. Geglaubt habe ich an so etwas vorher natürlich nicht – ist ja auch völlig hirnrissig, dass sowas überhaupt gehen könnte.

Am Mittwoch war es dann so weit, ich traf Martin Bolze in unserem Sender in Köln und führte erstmal ein reguläres Interview. Und dann ging es auch schon los – vor der Regie hypnotisierte Pharo, wie sich Martin Bolze als Hypnotiseur nennt, legte mich auf den Boden und dann kam ich beim besten Willen nicht mehr vom Boden hoch! Ich kann euch sagen: Man fühlt sich völlig bescheuert. Die Kamera, die mich natürlich die ganze Zeit gefilmt hat, tat auch nicht wirklich etwas gegen dieses Gefühl 😀

Aber: Das Gefühl der Hypnose fühlt sich absolut anders an, als man sich es vorstellt. Man weiß, was man tut. Allerdings überlegt man nicht, OB man es tut. Man tut es einfach. Es ist, als würde man das Gefühl für Zeit verlieren und man steht ziemlich unter Strom – mein Herz hat selten so schnell geschlagen wie nach diesem Experiment. Das liegt wohl an dem Adrenalin, das im Körper aufkommt, so Hypnotiseur Pharo. Außerdem sieht man alles wie durch einen milchigen Schleier – ich konnte mich beispielsweise gut daran erinnern, was ich getan habe, der Wortlaut dessen, was ich während dessen gesagt habe, war jedoch völlig weg.

Und krass war auch, was man unter Hypnose schaffen konnte – konnte ich unseren Redaktions-Drucker vorher nur schwer anheben, ging es danach spielend. Ich hätte ihn sogar quer durchs Gebäude tragen können. Und sogar Hypnotiseur Pharo, der stolze 87 Kilo wiegt, konnte ich auf einmal hochheben! Völlig crazy.

Crazy war allerdings auch, sich am Donnerstag dann im Fernsehen zu sehen – eine absolute Premiere für mich! Während meiner knapp drei Jahre bei der BILD war ich dort schon das ein oder andere mal in der Zeitung zu sehen, im Fernsehen allerdings noch nie. Und ich muss sagen: Es ist ein absolut geniales Gefühl, der einen selbst wiederum darin bestärkt, dass man genau den richtigen Weg geht.
..Natürlich ist man (besonders ich natürlich) auch immer ziemlich selbstkritisch – so ganz nach dem Motto: Da hättest du aber ruhig etwas anders gucken können, in dieser Kamera-Einstellung siehst du nicht so gut aus uns so weiter. Aber das ist ja zum Glück ein subjektives Wahrnehmen 😉

Besonders krass ist allerdings, WIE viele Freunde und Bekannte meinen TV-Beitrag zufällig gesehen haben und sich dann bei mir gemeldet haben – DAS hätte ich nun wirklich nicht gedacht! Vielen lieben Dank dafür! ❤

Also, wenn euch das nächste mal jemand hypnotisieren möchte, hier ein kleiner Tipp: Es kann gar nicht klappen, wenn man sich dagegen wehrt – denn jeder ist sein eigener Herr und auch irgendwie sein eigener Hypnotiseur. Und deswegen: Immer positiv bleiben und voller Energie und Lebensfreude in jeden neuen Tag starten! DAS ist nämlich auch eine Art von Hypnose und suggeriert eurem Unterbewusstsein, dass es euch gut geht und ihr happy seid! ..Und das ist ja sowieso das Wichtigste ❤

 

..because life is blondiful! ❤